Samstag, 8. September 2018

Gold Herkunft gefälscht - wo ist das Problem?

Bisher habe ich mich oft für den Besitz von Gold als die richtige Antwort auf den Anlagenotstand ausgesprochen. Der Besitz verschont mich schließlich
  • vom intransparenten Options- und anderen Wettgeschichten, die mir mein Banker stetig unter die Nase hält
  • vom Gebührenwahn der Banken, die mir für die simpelsten Aufgaben höhe erfolgsunabhängige gebühren abverlangen. Dazu kommt das stetige gebührenpflichtige Umschichten (so gesehen z.B. bei gesetzlich stark regulierten Fonds für Retailkunden, die nichts machen als einem Index hinterherzulaufen und diesen kaum schlagen)
Doch zunehmend kommen mir Zweifel auf. Die Gefahr, Gold mit der Beimischung von Wolfram zu fälschen ist ja nicht neu. Aber als offiziell bekannt wurde, dass Großbanken nicht nur kein Gold mehr verkaufen (siehe Artikel in diesem Blog) sondern nun auch noch nachweislich Gold von Drittländern (Schurkensstaaten?) mit nachträglich angebrachten Schweizer Herkunftstempeln lagern - das brachte mir das Fass zum Überlaufen.
Nun erreichen wir wirklich ein neues Level im Kapitalmarkt: die von uns mit dem höchstem Vertrauen ausgestatteten Institute, Schweizer Privatbanken, halten allen Ernstes Goldbarren ausländischer Herkunft vor, die dann mit Schweizer Stempeln versehen werden sollen?  Also ein weiterer Ethik(etten)schwindel der Bankwirtschaft. Wollten wir also unser Geld ethisch korrekt nicht der Bank und Ihren Blindpools anvertrauen, mischt diese jetzt auch noch beim Fälschen eines der letzten sicheren Zufluchtsorten mit.

Was können wir also machen ?
1) Gold bei einer von Großbanken unabhängigen Qualitätsadresse zu erwerben
2) eine Alternative zum Gold zu suchen, die mobil ist und Wertsteigerungspotential hat wie z.B. besonders seltene Edelmetalle wie Osmium, oder Sammlungen.
Ein Geheimtipp: http://www.reale-werte.ch