Liebe Weihnachtsgruesse aus Syrien. Wir bleiben hier, noch hat es Lebkuchen
Hier schlägt Russland mehrere Fliegen mit der Klappe: Es unterstützt seinen Vasallen Syrien Präsident Assad gegen seinen Widerstand im Land ("die Rebellen"), es kann sich damit rühmen, auch seinen Teil gegen die Bedrohung islamischer Fundamentalisten zu leisten, es kann seine alten Waffen einmal mehr im Einsatz testen und damit gute Verkaufsargumente für den seinen Aussenhandel liefern. Dann kann es dem Westen erhebliche Mühe mit Flüchtlingen machen, die aufgrund seiner Bombardierung Syrien verlassen. Und schliesslich kann es gegen Turkmenen und die Türkei im Allgemeinen vorgehen.
Verwundert es, wenn im russischen Fernsehen / Tagesschau von Kurdenprotesten und Demonstrationen in Düsseldorf berichtet wird?? Dort demonstrieren die Kurden wie auch in anderen Städten Deutschlands regelmässig jeden Monat, ohne dass jemals darüber dort berichtet wurde. Putin, Deine Propagandamaschine ist so etwas von abgelaufen und selbst der letzte, ausserhalb Russlands lebende Russe rümpft vor Deinen Methoden die Nase.
Was bleibt uns als Trost? Vielleicht, dass es die Syrer den Europäern einmal danken werden, und dann ein Putin lernen wird, dass es nicht reicht, einen Präsidenten als Freund zu haben und ein Volk zu ignorieren.
Sonntag, 27. Dezember 2015
Samstag, 28. November 2015
Gedenken an Holodomor, der Völkermord Stalins (Голодомор в Україні)
Голодомор на Украине
Heute am 28.11.2015, bereits einen Tag vor dem 1. Advent, Weihnachten und den Tagen des Friedens und der Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen
zünde ich
eine Kerze an,
im Gedenken an die Leiden des ukrainischen Volkes, den Opfern
des Holodomor (Holodor Victims). In den Jahren 1933 und 1934 starben 4,5
Millionen Ukrainer während der russischen Unterdrückung in der Hungersnot auf
Befehl Stalins.
Informieren
Sie sich und bilden Sie Ihre Meinung. Unter Putin wird dieses Verbrechen
weiterhin verleugnet oder zumindest verschwiegen. Mehr dazu unbedingt bei
Wikipedia nachlesen („Holodomor“).
Donnerstag, 5. März 2015
Wieviele 1.000 Stockhiebe und Jahrzehnte Gefängnis bekommen Steuerbetrüger in Singapur?
Interessant, wie zwei deutsche Hobby Künstler für das Besprayen von einem Eisenbahnwaggon in Singapur bestraft wurden. Trotz grosser Reue hat man Ihnen ein abschreckendes Urteil ausgesprochen, ihnen die Freiheit für 9 Monate geraubt sowie eine behördliche Körperverletzung in Form von Stockhieben aufgebürdet!
Was macht Singapur eigentlich mit den Multimillionären, die dort nach wie vor unerkannt unrechtmässig erworbenes Geld in Banken lagern und Steuern hinterziehen?
Bekommen diese vom Staat Singapur dann 10.000 Stockhiebe und 30 Jahre Gefängnis? Ich würde mir Geschäfte in diesem Land dreimal überlegen!
Wer seine mittelalterlichen spiessigen Ansichten mit Gewalt durchsetzen will, der darf bitteschön auch nicht unser Geld anlegen. Meine Singapur Urlaubspläne habe ich jedenfalls gestrichen. Ich habe Angst, mein Hobby dort auszuüben. Z.B. laufend (zügig) Golf zu spielen. Ich kann auch nicht ausschliessen mal ein Kaugummi auf der Strasse zu verlieren oder etwas Schlechtes über eine Herrscherfamilie oder die Regierung auszusprechen.
Singapur sollte sich ein Beispiel an der Schweiz nehmen; sauber und spiessig konservativ ohne drakonische Strafen.
http://web.de/magazine/panorama/stockhiebe-deutsche-graffiti-sprayer-30489056
Die nächste Schlagzeile lautet bald:
Singapore Offshore Investors punished with imprisonment 9 month and 3 stick beatings
Mittwoch, 18. Februar 2015
Ein Zeitsprung - was wurde aus meiner Ankündigung vom März 2014, Putin stelle eine Drohung dar?
Mit grosser Traurigkeit finde ich wieder zu meinem Blog zurück. Und lese meinen letzten Beitrag. Fast alles vor dem ich gewarnt hatte, ist eingetreten. Wir grauen Blogger müssen schreiben!! Genauso wie Charlie Hebdo mit der Feder viele Millionen Muslime zum Nachdenken gebracht hat, müssen wir die Exilrussen und diejenigen der Intelligencia, die nicht im engsten Machtkreis Putins sind und noch im Land Russland verblieben sind, zum Überdenken Ihrer Haltung auffordern!
Zu meinem Artikel vom 25.3.2015 "Russland als Bedrohung..."
Nun ist es fast ein Jahr her - und ich bin erschüttert wie weit es der Machthaber Russlands und seiner Satellitenstaaten im Bösen gebracht hat. Aber Schritt für Schritt:
Die Propaganda Abteilungen Moskaus haben ganze Arbeit geleistet: Der Ukrainer ist nicht mehr nur ein Untermensch für die Russen sondern mittlerweile eine angebliche Bedrohung russischer Kultur und Werte in der ganzen Welt Mehr dazu hier http://de.euromaidanpress.com.
Jeder einzelne Bürger, der es in Russland wagt, eine "andere Meinung" zu haben, wird mittlerweile wieder bedroht - von Glasnost und Perestroika ist keine Spur mehr zu finden.
Ich hatte Parallelen zu Hitler gezogen (Annexion deutschstämmiger Gebiete, "Schutz" deutscher Minderheiten und andere vorgeschobene und im Sinne der Propaganda erfundene Behauptungen). Das ist genau die Masche die immer und immer wieder erzählt wird.
Russisches Fernsehen - mittlerweile werden Millionen ausgegeben um kommunistische West- und Putinsche Sender zu gründen. Der Fernseher wird auf Russisch mittlerweile umgangssprachlich "Zombiekiste" genannt!
Ich hatte Recht mit der Befürchtung, Putler, bzw. Putin würde sich seine Freunde nun auch bei unzufriedenen Staaten im Westen suchen. Griechenland, Ungarn, Ägypten, der Mann ist ja nur noch im Flugzeug unterwegs und sucht seine Achsenmächte zusammen.
Aber jetzt kommt es: Ich sagte
"Putin wird schon bald seine während des Kommunismus russisch besiedelten Länder wie Ost-Ukraine, Nordkasachstan und Transnistrien "befreien" wollen".
Genau das ist eingetreten. Und unsere friedensliebenden Regierungschefs Merkel und Hollande kriechen vor Putin zu Boden. Nichts anderes hat Chamberlain in München getan. Und die Folge war, dass er keine Option mehr hatte, als Polen bei Überfall die unmittelbare kriegerische Hilfe im Falle eines Überfalls zuzusagen - und so kam, was kommen musste. Hätte man rechtzeitig den bedrohten Staaten Waffenhilfe zugesagt und eine effektive Verteidigung umgesetzt, behaupte ich, es wäre nicht zum zweiten Weltkrieg gekommen!
Einen Geheimdienstmann an der Spitze eines totalitären Regimes kann man nur mit Gewalt begegnen. Die Ukraine braucht ebenbürtige Waffen und westliches KnowHow in der Landesverteidigung.
Übrigens: Ich fragte damals auch, was mit Nawalny ist, dem Einzigen "bekannten" Regimekritiker im Land wäre? Er ist nach wie vor in Haft und nun gestern endgültig für 3 Jahre rechtskräftig eingesperrt worden.
Und ich schliesse mit einer erstaunlichen Parallele zu meinem letzten Artikel: Damals sagte ich:
"Ach ja, was können wir persönlich konkret für die Ukraine machen? Fahren wir statt (nach Sotchi) im Winter in die Karpaten ins Skigebiet Bukovel (ukrainisch Буковель) oder im Sommer dann nach Odessa ans Meer. Ich hoffe ich muss das nicht wieder wie bei der Krim und danach schon wieder bei meiner Vorahnung über die Ostukraine korrigieren...
Jeder einzelne Bürger, der es in Russland wagt, eine "andere Meinung" zu haben, wird mittlerweile wieder bedroht - von Glasnost und Perestroika ist keine Spur mehr zu finden.
Ich hatte Parallelen zu Hitler gezogen (Annexion deutschstämmiger Gebiete, "Schutz" deutscher Minderheiten und andere vorgeschobene und im Sinne der Propaganda erfundene Behauptungen). Das ist genau die Masche die immer und immer wieder erzählt wird.
Russisches Fernsehen - mittlerweile werden Millionen ausgegeben um kommunistische West- und Putinsche Sender zu gründen. Der Fernseher wird auf Russisch mittlerweile umgangssprachlich "Zombiekiste" genannt!
Ich hatte Recht mit der Befürchtung, Putler, bzw. Putin würde sich seine Freunde nun auch bei unzufriedenen Staaten im Westen suchen. Griechenland, Ungarn, Ägypten, der Mann ist ja nur noch im Flugzeug unterwegs und sucht seine Achsenmächte zusammen.
Aber jetzt kommt es: Ich sagte
"Putin wird schon bald seine während des Kommunismus russisch besiedelten Länder wie Ost-Ukraine, Nordkasachstan und Transnistrien "befreien" wollen".
Genau das ist eingetreten. Und unsere friedensliebenden Regierungschefs Merkel und Hollande kriechen vor Putin zu Boden. Nichts anderes hat Chamberlain in München getan. Und die Folge war, dass er keine Option mehr hatte, als Polen bei Überfall die unmittelbare kriegerische Hilfe im Falle eines Überfalls zuzusagen - und so kam, was kommen musste. Hätte man rechtzeitig den bedrohten Staaten Waffenhilfe zugesagt und eine effektive Verteidigung umgesetzt, behaupte ich, es wäre nicht zum zweiten Weltkrieg gekommen!
Einen Geheimdienstmann an der Spitze eines totalitären Regimes kann man nur mit Gewalt begegnen. Die Ukraine braucht ebenbürtige Waffen und westliches KnowHow in der Landesverteidigung.
Übrigens: Ich fragte damals auch, was mit Nawalny ist, dem Einzigen "bekannten" Regimekritiker im Land wäre? Er ist nach wie vor in Haft und nun gestern endgültig für 3 Jahre rechtskräftig eingesperrt worden.
Und ich schliesse mit einer erstaunlichen Parallele zu meinem letzten Artikel: Damals sagte ich:
"Ach ja, was können wir persönlich konkret für die Ukraine machen? Fahren wir statt (nach Sotchi) im Winter in die Karpaten ins Skigebiet Bukovel (ukrainisch Буковель) oder im Sommer dann nach Odessa ans Meer. Ich hoffe ich muss das nicht wieder wie bei der Krim und danach schon wieder bei meiner Vorahnung über die Ostukraine korrigieren...
Der Autor ist Schweizer und mit mir befreundet. Ich schätze mittlerweile nicht nur seine Meinung, sondern teile diese.
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