Sonntag, 8. Dezember 2013

Umweltthema

Können Sie sich an den Roland Emmerich Film erinnern? „The Day after tomorrow“. In dem Film kam es zu einer Klimakatastrophe durch eine Umleitung des Golfstroms mit der Folge von dramatischen Verschiebungen der Klimazonen: Schliesslich war New York unter einer Schnee- und Eisdecke begraben.
Das ist jetzt kein Science Fiction mehr. Mittlerweile haben sogar schweizer Wissenschaftler einen Zusammenhang der Meeresströmung und unserem globalen Klima unmissverständlich festgestellt…
Nun kenne ich viele Leute, die auf dieses Thema angesprochen werden, auf unterschiedlichste Weise reagieren.

Am gefährlichsten sind meiner Meinung nach diejenigen, die im eigenen Interesse mit zurechtgelegten Argumenten versuchen, von der Wichtigkeit des Themas abzulenken. So ist es nicht schwer, auch heute Gletscher zu finden, die wissenschaftlich erwiesen im Wachsen begriffen sind. Der Grund liegt oft in stark verstärktem Regenfall in Gegenden, die vormals davon nicht betroffen waren. Wir sind gut beraten, davon zu wissen. Entscheidend ist aber vielmehr, wie schnell und intensiv Klimabedingungen sich im letzten Jahrhundert verändert haben und wie sich die Öko-Bilanz als GANZES verändert.



Die Häufigste Antwort aber ist die Gleichgültigkeit:Naja, ob die Australier häufiger Hautkrebs bekommen, ob die Holländer unter Wasser gehen, ob die Überschwemmungen in Bangladesch häufiger auftreten, das alles interessiere nur peripher – schliesslich sei man ja in der Schweiz auf mehreren Hundert Metern über dem Meeresspiegel gelegen. So seien überlaufende Flüsse ja auch eher ein Problem der Anderen.

Erst wenn es das ureigene Interesse der Bürger trifft, hat man überhaupt eine Chance, auf das Mitdenken und Mitfühlen zu appellieren. Und hier sagen Bilder gewöhnlich bekannterweise mehr als Worte.

Fangen wir mal mit dem harmlosen Themen an.

Sie machen gerne Ferien am Meer in Deutschland oder Holland? Es gibt ein Google Mash-up (siehe oben), dass die konservativ geschätzte und erwartete Erhöhung des Meeresspiegels um einen Meter in hundert Jahren visualisiert.

Sie haben selber oder Ihre Freunde ein Haus in Hanglage? Oder Sie wohnen einfach nur im Tal?

Sie gehen gerne auch im März noch Skilaufen? Wollen Sie die ökologische Energiebilanz durch massenweise elektrisch betriebene Schneekanonen noch weiter verschlechtern und jedes Jahr höhere Liftpreise in Kauf nehmen?



Aus meiner Sicht ist es Zeit, dass auch in der Schweiz einmal jemand eine Guerilla Marketing Aktion startet. Das geht auch für den Umweltschutz!

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