Mittwoch, 28. Juli 2010

Klassischer Gesang – ein Luxus den man nur noch in der Oper hört?


Das stimmt so nicht. Viele von uns lieben klassische Musik. Und es macht eben einen grossen Unterschied, ob man ein Konzert im Fernsehen oder live erleben darf. Besonders aufregend finde ich den Gesang, die Tonlagen, das Charisma, die klaren Linien einer Stimme, die den Saal mit Leben und Gefühlen füllt und dabei z.B. nur von einem Klavier begleitet wird.

Eine solche Künstlerin habe ich kennen und schätzen gelernt und möchte sie hier vorstellen: Yi Ping Li, ein nach westlichen Standards ausgezeichnet ausgebildeter und in vielen Sprachen singender Mezzosopran. Frau Li lebt und singt seit vielen Jahren in der Schweiz, aber ihr Bekanntheitsgrad ist in China und Europa nicht weniger gering. Und was ich u.a. Besonders an ihr finde – sie singt nicht nur in den grossen Häusern wie der Tonhalle Zürich oder in Opernhäusern, sondern sie gibt immer auch mal ganz private kleine Konzerte, in denen sie von Meistern am Klavier wie Ursula Rüttimann, Giovanni Bria oder Enrico Cacciari begleitet wird. Und das kann man ganz unkompliziert auch mal in einem Zunfthaus oder auf einer Benefiz Galaveranstaltung lokal in Zürich erleben. Wer Stimmproben der jungen attraktiven Dame oder Videos über Ihr Talent sehen will, überzeuge sich selbst auf ihrer wunderschönen Webseite. Dort findet man auch die Termine in der näheren Zukunft, zu denen Sie uns einlädt.

Dienstag, 27. Juli 2010

Fondssparpläne im Alter – worauf achten?

Mal ein Thema, was uns eigentlich alle interessiert. Macht es noch Sinn nach Pensionierung mit kleinen Summen regelmäßig zu sparen? Auf jeden Fall! Ich weiss nicht wie Sie planen, aber ich habe noch Pläne für einige Jahrzehnte. Leider gibt es für regelmässiges Sparen aber zu wenig Alternativen:

  • Wenig attraktiv dürfte die gemischte Lebensversicherung sein – schliesslich ist das von den Versicherern kalkulierte Ablebe-Risiko teuer zu bezahlen. Was kann ich dafür, dass ich nun einmal gesünder leben als viele gleichaltrige Menschen? Von meiner monatlichen Einzahlung wird im Einzelfall nur die Hälfte auch wirklich angelegt - und die Versicherung sagt mir noch nicht einmal wieviel genau es sind.
  • Die Einzahlung in eine Rentenversicherung geht in monatlichen Raten oft nur bis zum Alter 65, danach allenfalls in Form einer einmaligen Einzahlung. Diese hilft mir dann zwar meine monatliche Rente aufzubessern, aber nimmt mir die Flexibilität wenn es darum geht, einmal einen grössere finanziellen Wunsch zu verwirklichen. Auch meine Erben gehen hier leer aus. Und schliesslich habe ich ja auch meine gesetzliche und private Rente schon.
  • Der Banksparplan schliesslich ist auch keine gute Alternative – bei den kleinen Zinssätzen gewinnt doch nur die Bank, die mein Geld schliesslich zu sehr viel höheren Zinsen wieder Anderen in Form von Krediten abgibt.

Bleibt also die Anlage in Fonds, die je nach Ausrichtung zweistellige Renditen, oder, wenn ich für mehr Sicherheit auf einen guten Ertrag verzichten will, auch einstellige Renditen ohne grosse Schwankungen schaffen können. Nur: Mit Fonds setze ich mich der Entwicklung der Märkte und deren Risiken aus. Was das insbesondere bei Aktienfonds heißt, dürfte die Finanzkrise klar vor Augen geführt haben. Je länger ein Sparplan auf einen Aktienfonds allerdings läuft, desto besser sind meine Chancen, am Ende mit einer guten Rendite abzuschneiden. Investiere ich also grosse Beträge auf einmal, laufe ich Gefahr, einen falschen Moment ausgewählt zu haben. Deshalb: der sogenannte Durchschnittskosteneffekt beim Sparplan hilft mir: ich kaufe Fondsanteile jeden Monat regelmässig und kaufe diese damit „zum Durchschnitt“, mal teurer und mal billiger ein. So profitiert man besonders, wenn sich die Börsenkurse langfristig steigend entwickeln. Ja ich kann sogar Gewinne machen, wenn sich der Kurs bei Auszahlung überhaupt nicht besser stellt als zu dem Zeitpunkt, als ich meinen Sparplan begonnen habe. Das passiert wenn die Kurse in Form eines V verlaufen sind – wie dies immer wieder der Fall ist.
Weiss ich aber schon konkret, wann ich eine grössere Investition tätigen will, empfiehlt es sich, bereits viele Monate vorher sukzessive in defensive Investments wie Renten- oder Geldmarktfonds umzuschichten und Kursschwankungen zu vermeiden. Damit verliert ein eventueller Börseneinbruch kurz vor meiner gewünschten Auszahlung seine Wirkung und ich kann i.d.R. eine positive Rendite einstreichen.
Diese zeitliche Abstimmung und die Auswahl der Fonds ist nicht ganz leicht – es bietet sich an, einen von Banken unabhängigen Berater zu involvieren.