Montag, 20. Dezember 2010

Weissrussland Diktatur: mein Blog lag fast richtig

Die Wahl ist ja tatsächlich dann mit 82% von Lukaschenko "gewonnen" worden. Besonders traurig hat uns gemacht, dass wieder jegliche Opposition unterdrückt, verhaftet und in den Medien schlecht geredet wurde. Auch das Russland die Wahl als legitim anerkannt hatte, spricht Bände. Besonders katastrophal sind nun die Aktivitäten des KGB gegen die "Stimmungsmacher" der Opposition vor der Wahl. Hier warten noch immer einige Kinder auf die Rückkehr ihrer Eltern!! Es gibt nach wie vor teilweise keine Informationen darüber, wo Menschen inhaftiert werden. Es läuft wieder darauf hinaus, dass diese politischen Gefangenen, wie bei der letzten "Wahl" geschehen, gegen Zusagen von Milliardenkrediten aus dem Westen freigelassen werden. Warum lässt man sich darauf ein?
In westlichen Medien erwägt man bereits den Boykott der Eishockey WM in Weissrussland / Belarus 2014. Das widerrum ist kontraproduktiv, wenn man den Demokratisierungsprozess im Land selber favorisiert. Wichtig ist, dass man sich mit dem Land und seinen Bürgern vertraut macht. Sich mit Ihnen auseinandersetzt. Ein paar historische Beispiele:
  • Hätten sich die ausländischen Besucher bei der Olympiade in Berlin 1936 der zu dieser Zeit bereits herrschenden antisemitischen Meinungen wiedersetzt, hätte man sich international viel früher entgegenstellen können
  • Der Boykott der Olympischen Spiele in Moskau 1980 war ein falsches Signal im kalten Krieg

Sonntag, 12. Dezember 2010

Belarus (Weissrussland): Wahl des Präsidenten ist entschieden


Bereits eine Woche vor der offiziellen Wahl des ersten und bisher seit 16 Jahren einzigen belarussischen Staatspräsidenten Alexander Lukaschenko gewinnt dieser mit 86,8% der abgegebenen Stimmen. Woher ich das bereits jetzt weiss? In dieser letzten Diktatur Europas ticken die Uhren noch anders. Folgende Hinweise kamen durch Besucher über die Grenze und über das Internet zu Tausenden von Exil-Weissrussen im Ausland:

  • Eine sehr grosse Anzahl von Stimmen wurde bereits eine Woche vor der Wahl in Briefform abgegeben. Damit umgeht man wunderbar die internationalen Wahlkontrollen, die ohnehin völlig unzureichend sind. Keiner weiss, ob diese Stimmen jemal überhaupt tatsächlich abgesandt wurden

  • Die Opposition, die es ja eigentlich nicht wirklich gibt, kommt auf einen Bekanntheitsgrad von knapp 5% in der Bevölkerung. Könnte das an den Medien liegen?

  • Die Theatergruppe "Freies Theater Belarus" gibt es offiziell immer noch nicht in Belarus. Der Grund liegt darin, das wenn es in Belarus gegründet werden würde, es dort umgehend verboten (und drangsaliert) wäre. Aus diesem Grunde gründet man sich offiziell eben nicht und spielt weiterhin an tollen Spielorten in Europa und auf "Familienfeiern" in Minsk. Es lohnt sich auch ein Blick ins YouTube...

  • Der Platz in der Innenstadt, an dem Demonstrationen "theoretisch" stattfinden könnten, ist nicht zufällig mit grossen Videoscreens ausgestattet (Big Brother is watching you). Auch das Steinpflaster wird bestens gepflegt und ist grundsolide. Aber gerade jetzt, kurz vor der Wahl, hat man die gesamte Fläche mit Wasser übergossen und eine Eisfläche und einen künstlichen Riesentannenbaum angelegt. Demonstrieren kann man schliesslich auch auf dem Lande

  • Schliesslich muss Herr Lukaschenko die Wahl gewinnen, da sein jüngster Lieblingssohn, den er regelmässig bei offiziellen Besuchen mitnimmt und vorstellt, für eine Machtübernahme noch zu jung ist. Erst kürzlich hat der Vater sogar offiziell sein Geburtsdatum auf das seines Sohnes umgeschrieben.

Als Bürger ist man in diesem Land machtlos und man macht alles geduldig und mit einem (unkommentiertem) Lächeln mit. Irgendwie erinnert mich das sehr an die Buchmenschen aus Fahrenheit 451, die ja schliesslich auch in den Wald gehen und "als ungeschriebenes Buch überleben" und soweit ganz glücklich sind. Tatsächlich hat man den Eindruck, es gäb in diesem Land nur glückliche Menschen. Jedenfalls sieht es auf den Plakaten in der Stadt Minsk so aus.
Offiziell gibt es in Belarus keine Arbeitslose, Alkoholiker, Drogenabhängige oder Selbstmörder. Staatstragende Propaganda und Parolen findet man dagegen an jeder Ecke. Die Stadt ist sehr sauber, denn Arbeitslose (äh ich meinte natürlich staatsoffiziell "Wanderarbeiter") dürfen für umgerechnet einen Euro pro Tag in Reinigungs- und Reparaturgruppen eingesetzt werden.

Wo sind die 2 Millionen Menschen in Minsk? Die Masse bleibt lieber zu Hause bei der Familie oder im Internet. "Zone des Schweigens" könnte man Belarus deshalb auch nennen. Und so nennt sich auch ein Stück des Belarus Free Theatre.

Dabei hat das Land und seine Bürger so viel zu bieten. Eine grosse Herzlichkeit, die Liebe zur Natur und ein wissenschaftlich fleissiges Gemüt. Aus verlässlicher Quelle weiss ich, dass es in diesem Land eine grosse Zahl talentierter Leute im IT und Online Business gibt. Eines Tages wird eben die Demokratie, wie auch im Sieg des Wikileaks über die Geheimdienste der USA, über den Computer zu den Menschen kommen. Dann wird endlich jemand George Orwells "1984" neu schreiben dürfen.

Sonntag, 5. Dezember 2010

70jährige beim Baden von Hai getötet - Zufall?


Da haben wir es wieder - durch die Überfischung der Weltmeere kommen ganz neue Dimensionen auf unser Leben und das unserer Enkel und Urenkel zu: Haie, die typischerweise nur auf Hochsee leben und jagen, sind immer mehr genötigt, in Küstennähe nach Nahrung zu suchen. Und so kam es erst jüngst zu dem schrecklichen Unfall, bei dem eine 70 jährige deutsche Urlauberin in Sharm el Sheik (Scharm el Scheich) in Ägypten angefallen wurde und vor Ort verstarb.

Was kann ich persönlich machen?

ich achte beim Einkaufen auf das blaue MSC-Siegel
  • ich frage den Einzelhändler danach. Händler reagieren nämlich auf Kundenwünsche
  • ich frage sogar im Restaurant nach, ob der Fisch aus einer nachhaltigen, also umweltverträglichen Fischerei stammt. Ich erzähle dann auch mal vom MSC und dem Siegel. Nein ich schäme mich nicht dafür - im Gegenteil, ich habe eine Freude daran, meine Tischnachbarn aufzuklären
  • Den MSC kann man auch durch eine Spende unterstützen. Näheres gibt es hier www.msc.org/support-the-msc/donate


    So, nun freue ich mich schon auf Freitag....

    Dienstag, 12. Oktober 2010

    Filme aus den Sechziger Jahren

    hier habe ich einmal etwas besonderes: ein elektronischer Katalog mit Vorschau von Filmen, die es so gut wie nie im Fernsehen oder in der Videothek gibt. So manch einer von uns hatte in der Jugend irgendwann das Erlebnis, einen ganz besonders interessanten oder spannenden Film gesehen zu haben, der dann NIEMALS wiederholt wurde. Wir würden alles dafür geben, diesen Film noch einmal zu sehen oder ihn sogar zu besitzen. Leider sendet das Fernsehen mit seinen über 50 Kanälen immer nur die selben Filme, z.B. James Bond, und wiederholt diese tatsächlich jeden Monat!! Was ist mit den anderen knapp 1.000 (!) Agentenfilmen? Fernsehanstalten sind wirtschaftliche Unternehmen. Sie zahlen viele Gebühren, um einen Film in ihrem Programm aufnehmen zu können und so zeigt man diese Filme immer wieder. Das Publikum (der Kunde) beschwert sich kaum, wenn eine Wiederholung zum 318ten Male läuft. Graue Blogger machen das jetzt anders. Wir informieren uns über seltene Filme aus den Sechziger Jahren im Internet, z.B. bei www.showspy.org
    Hier gibt es Fans, die über diese Filme schreiben, die uns ihre Tipps geben oder die uns eine Vorschau ermöglichen. Und wie das ganze funktioniert, wird auch gleich in Formeines "Screencast", also einem Video über die Benutzung der Webseite gezeigt.

    Anleitung Showspy from Citi Gent on Vimeo.



    Viel Spass beim Ausgraben schöner alter Filme!

    Mittwoch, 28. Juli 2010

    Klassischer Gesang – ein Luxus den man nur noch in der Oper hört?


    Das stimmt so nicht. Viele von uns lieben klassische Musik. Und es macht eben einen grossen Unterschied, ob man ein Konzert im Fernsehen oder live erleben darf. Besonders aufregend finde ich den Gesang, die Tonlagen, das Charisma, die klaren Linien einer Stimme, die den Saal mit Leben und Gefühlen füllt und dabei z.B. nur von einem Klavier begleitet wird.

    Eine solche Künstlerin habe ich kennen und schätzen gelernt und möchte sie hier vorstellen: Yi Ping Li, ein nach westlichen Standards ausgezeichnet ausgebildeter und in vielen Sprachen singender Mezzosopran. Frau Li lebt und singt seit vielen Jahren in der Schweiz, aber ihr Bekanntheitsgrad ist in China und Europa nicht weniger gering. Und was ich u.a. Besonders an ihr finde – sie singt nicht nur in den grossen Häusern wie der Tonhalle Zürich oder in Opernhäusern, sondern sie gibt immer auch mal ganz private kleine Konzerte, in denen sie von Meistern am Klavier wie Ursula Rüttimann, Giovanni Bria oder Enrico Cacciari begleitet wird. Und das kann man ganz unkompliziert auch mal in einem Zunfthaus oder auf einer Benefiz Galaveranstaltung lokal in Zürich erleben. Wer Stimmproben der jungen attraktiven Dame oder Videos über Ihr Talent sehen will, überzeuge sich selbst auf ihrer wunderschönen Webseite. Dort findet man auch die Termine in der näheren Zukunft, zu denen Sie uns einlädt.

    Dienstag, 27. Juli 2010

    Fondssparpläne im Alter – worauf achten?

    Mal ein Thema, was uns eigentlich alle interessiert. Macht es noch Sinn nach Pensionierung mit kleinen Summen regelmäßig zu sparen? Auf jeden Fall! Ich weiss nicht wie Sie planen, aber ich habe noch Pläne für einige Jahrzehnte. Leider gibt es für regelmässiges Sparen aber zu wenig Alternativen:

    • Wenig attraktiv dürfte die gemischte Lebensversicherung sein – schliesslich ist das von den Versicherern kalkulierte Ablebe-Risiko teuer zu bezahlen. Was kann ich dafür, dass ich nun einmal gesünder leben als viele gleichaltrige Menschen? Von meiner monatlichen Einzahlung wird im Einzelfall nur die Hälfte auch wirklich angelegt - und die Versicherung sagt mir noch nicht einmal wieviel genau es sind.
    • Die Einzahlung in eine Rentenversicherung geht in monatlichen Raten oft nur bis zum Alter 65, danach allenfalls in Form einer einmaligen Einzahlung. Diese hilft mir dann zwar meine monatliche Rente aufzubessern, aber nimmt mir die Flexibilität wenn es darum geht, einmal einen grössere finanziellen Wunsch zu verwirklichen. Auch meine Erben gehen hier leer aus. Und schliesslich habe ich ja auch meine gesetzliche und private Rente schon.
    • Der Banksparplan schliesslich ist auch keine gute Alternative – bei den kleinen Zinssätzen gewinnt doch nur die Bank, die mein Geld schliesslich zu sehr viel höheren Zinsen wieder Anderen in Form von Krediten abgibt.

    Bleibt also die Anlage in Fonds, die je nach Ausrichtung zweistellige Renditen, oder, wenn ich für mehr Sicherheit auf einen guten Ertrag verzichten will, auch einstellige Renditen ohne grosse Schwankungen schaffen können. Nur: Mit Fonds setze ich mich der Entwicklung der Märkte und deren Risiken aus. Was das insbesondere bei Aktienfonds heißt, dürfte die Finanzkrise klar vor Augen geführt haben. Je länger ein Sparplan auf einen Aktienfonds allerdings läuft, desto besser sind meine Chancen, am Ende mit einer guten Rendite abzuschneiden. Investiere ich also grosse Beträge auf einmal, laufe ich Gefahr, einen falschen Moment ausgewählt zu haben. Deshalb: der sogenannte Durchschnittskosteneffekt beim Sparplan hilft mir: ich kaufe Fondsanteile jeden Monat regelmässig und kaufe diese damit „zum Durchschnitt“, mal teurer und mal billiger ein. So profitiert man besonders, wenn sich die Börsenkurse langfristig steigend entwickeln. Ja ich kann sogar Gewinne machen, wenn sich der Kurs bei Auszahlung überhaupt nicht besser stellt als zu dem Zeitpunkt, als ich meinen Sparplan begonnen habe. Das passiert wenn die Kurse in Form eines V verlaufen sind – wie dies immer wieder der Fall ist.
    Weiss ich aber schon konkret, wann ich eine grössere Investition tätigen will, empfiehlt es sich, bereits viele Monate vorher sukzessive in defensive Investments wie Renten- oder Geldmarktfonds umzuschichten und Kursschwankungen zu vermeiden. Damit verliert ein eventueller Börseneinbruch kurz vor meiner gewünschten Auszahlung seine Wirkung und ich kann i.d.R. eine positive Rendite einstreichen.
    Diese zeitliche Abstimmung und die Auswahl der Fonds ist nicht ganz leicht – es bietet sich an, einen von Banken unabhängigen Berater zu involvieren.

    Donnerstag, 24. Juni 2010

    WM 2010 Dänemark vs Japan (das Duell der Walschlächter)



    Nun ist es soweit - wir Senioren können das Internet und die Aufmerksamkeit der WM 2010 benutzen um auf die unerhörte Fortsetzung der Ausrottung der Meeressäuger hinzuweisen! Leider kommt - egal wie das Spiel an der WM ausfällt - einer der beiden Teams in jedem Fall in der Vorrunde weiter. Es gibt nur ganz wenige Länder auf der Welt, die mit aller Macht versuchen, Ihre Traditionen im Abschlachten von aussterbenden Tieren zu wahren. Japan und Dänemark, beispielsweise nutzen die mit Dänemark assoziierten Faröer Inseln jede Gelegenheit dazu. Auf dem Bild sieht man die Abschlachtung der nahezu ausgestorbenen CALDERON- DELFINE. Es ist ein Fest für Jugendliche auf den Inseln, die die Delphine zunächst verletzen und sich an derem langsamen Tod ergötzen.

    Es wäre doch zu schön, es gäbe im Stadion ein Pfeiffkonzert aller Fans, die diese Praktiken nicht länger dulden wollen. Wie anders kann man ein solches Fehlverhalten vor dem Hintergrund des Niederganges unserer Umwelt öffentlich machen? Ich für meinen Teil habe die Wahl der Veröffentlichung dieses Blogbeitrags gewählt. Thematisieren auch Sie diesen Misstand einfach beim Schauen des Fussball-Matches mit Freunden. Je mehr das Thema weiter in der Öffentlichkeit grasiert, desto mächtiger werden in der Folge die durch ihr miderables Image entstehenden wirtschaftlichen Nachteile dieser Länder sein - bis sie schliesslich mit Ihren Traditionen brechen müssen - im Sinne unserer Kinder und deren Kinder auf der Welt.

    Dienstag, 23. März 2010

    Geben wir unsere Stimme ab im viralen Öko-Marketing


    Als Lebenserfahrener Mann habe ich selber gesehen, wie sich der Zustand der Umwelt in den letzten 50 Jahren verschlechtert hat. Alleine mein zweiter Besuch in Malaysia 25 Jahre nach meinem Erstbesuch hat Bände gesprochen - der Regenwald wird abgeholzt. Was können wir machen? Wer mit dem Computer umgehen kann, der kann auch auf Blogs (wie hier) oder in Gesprächsforen seine Meinung sagen. Und auf Missstände hinweisen. So wissen immer noch viele Personen nicht, dass die übermässige und nicht nachhaltige Produktion von Palmöl ein ganz grosser Verursacher des Raubbaus z.B. in Indonesien ist. Wo Regenwald abgeholzt wird, gelangt CO² in die Atmosphäre und das ist ein ganz erheblicher Faktor für den Klimawandel. Auf dem Bild steht, dass 98% des Indonesischen Waldes in Tälern zerstört ist, bevor das Mädchen das Alter von 25 Jahren erreicht.

    Wollen Sie auch Andere aufmerksam machen? Schauen Sie sich diesen kleinen Film an (Bild unten klicken) und leiten Sie ihn dann an andere Personen weiter. Das haben schon viele gemacht. Dieser Vorgang ist Teil des sogenannten Viralen Marketings, jeder Bürger kann so etwas Gutes tun.

    Was können wir ausserdem tun? Als Konsument handeln. So ist Henkel in Deutschland der einzige Anbieter, der eine eigene Palette von Produkten entwickelt hat, in denen nur nachhaltiges Palmöl verwendet wird. Übrigens, Migros, die größte Supermarktkette der Schweiz, war der erste europäische Einzelhändler, der sich verpflichtet hatte, Palmöl ausschließlich aus umweltfreundlichen Quellen zu beziehen.

    Mehr Informationen gibt es auch unter Greenpeace und WWF.

    Freitag, 26. Februar 2010

    Welche Rolle spielt Ebay eigentlich mittlerweile für die ältere Generation?

    Wir, die ältere Generation, rufen natürlich immer wieder gerne unsere Erinnerungen zurück an eine Zeit, als wir jung und dynamisch waren, das Abenteuer gesucht haben und uns neue Vorbilder gesucht haben. Weg von unseren Eltern. Der Aufbruch in den 50er und 60er Jahren, wo wir in den Veränderungen selber eine aktive Rolle gespielt haben.

    Ebay kann uns bei unserer Spurensuche helfen. So habe ich neulich ein paar Filme aus meiner Jugend gesucht, an die ich mich vage erinnern konnte. Ich wusste es war Toni Curtis, irgendwann mitte der 60er, und ich erinnerte mich dass er ein Heiratsschwindler war der selber dann ein Opfer desgleichen wurde. Manche Filme werden NIEMALS im Fernsehen wiederholt. Andere Filme (James Bond z.B.) wiederholt man fast drei mal in der Woche. So mancher junge Mensch muss da ja denken, unser Leben wäre langweilig gewesen. Dagegen müssen wir uns wehren! Und EBAY ist dafür genau die richtige Sache. Ich habe meinen Film gefunden (wenn auch etwas teuer, er ist eben vergriffen). Solche alten Fime findet man manchmal hier: http://shop.ebay.com/axbello/m.html?_nkw=&_armrs=1&_from=&_ipg=&_trksid=p3686

    Donnerstag, 14. Januar 2010

    Warnung vor Twitter und anderem Schrott im Web 2.0 - Nichts für Ältere mit Sinn und Verstand

    Nur zur Klarstellung - ich finde nicht alles gut, was sich im Web 2.0 so Neues ergibt. Ich bin sogar der Meinung, dass eine ganze Menge neue Unternehmen und Projekte in die völlig falsche Richtung laufen. Natürlich bin ich dieser Meinung aus meiner ganz persönlichen Sichtweise - eben als im Internet aktiver Mensch in der zweiten Hälfte des Lebens (ja ich bin deutlich über 50....mehr sei hier nicht verraten).

    Ein Beispiel ist http://www.twitter.com/. Ich kann beim besten Willen wirklich keinen Mehrwert dieser Community für die ältere Generation erkennen. Warum sollte ich mir meine Ruhe durch wilde, nichtsagende Nachrichten auf mein mobiles Telefon stören lassen? Warum soll es für mich nützlich sein, tausende von Followern (Verfolgern) zu haben? Wenn ich schon im Email-Konto zu viel Spam vorfinde, muss ich es doch nicht mit Twitter noch erst Recht herausfordern!

    Social Communities wie XING machen Sinn, hier gibt es ein klares Profil was ich an Informationen suche und was ich geben kann. Alles Andere ignoriere ich mit Leichtigkeit. Ich kann meine Altersgenossen nur davor warnen, mit den falschen Werkzeugen (wie Twitter) das Internet auszuprobieren und dann enttäuscht sich (womöglich für immer) aus dem Internet zu verabschieden. Besser ist es, ab und zu hier hineinzuschauen oder - wer weiss wie es geht - einen RSS zu setzen.

    Mal ein Ausschnitt aus Twitter (selten so viel QUATSCH gesehen):
    @dragonwrites Trust me, none of you want to know how my dreams work. Particularly when I haven't had time to write. :P
    @MommyMelee Ahh. I am a Dove girl. But the scent I own right now is laaaame. Smells like I'm a guido or something.